Was benötigt die Apotheke für den Anschluss an die TI?

Neben den besonders hohen Sicherheitsanforderungen an die Technik ist vor allem eine leistungsfähige und stabile Internetanbindung die Basis (> 50 Mbit auf Empfehlung von NOVENTI).

Für die TI-Anbindung benötigt die Apotheke eine technische Grundausstattung, die auch Erstausstattungsbundle genannt wird. Diese wird unabhängig von künftigen Anwendungen wie der eGesundheitskarte, der ePatientenakte oder dem eRezept aufgesetzt. In der Grundausstattung enthalten sein werden, ein zugelassener E-Health Konnektor, zwei Kartenleseterminals und eine sogenannte Institutionskarte (SMC-B Karte). Letztere wird benötigt, damit die Apotheke als berechtigter Leistungserbringer im E-Health Netzwerk erkannt wird.

Um als Apotheker Zugang zu den Anwendungen zu erhalten, werden über die Landesapothekerkammern Heilberufsausweise (HBA) ausgestellt. Information dazu gibt es über die Landesapothekerkammern.

     

Alles auf einen Blick!

Was wird wofür benötigt?

  • (eHealth) Konnektor – zur sicheren Einbindung Ihrer Apothekensoftware an die Telematikinfrastruktur
  • eHealth Kartenterminal zum Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte des Patienten
  • Institutionskarte (SMC-B) zur Identifizierung der Apotheke als berechtigter Teilnehmer der Telematikinfrastruktur
  • Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) zur Identifizierung des Apothekers als berechtigten Teilnehmer an der Telematikinfrastruktur
  • Konnektoreninkludierte Software zum Arbeiten mit dem elektronischen Medikationsplan und Notfalldaten
  • Optionale Anbindung der Software an die Warenwirtschaft: Patientendaten aus der elektronischen Gesundheitskarte in der eigenen Warenwirtschaft verarbeiten (Medikationsplan, Notfalldaten und Versichertenstammdaten). Bei uns für die Kunden der awinta im zweiten Halbjahr 2020 verfügbar.
  • VPN-Zugangsdienst – für die sichere Anbindung an die Telematikinfrastruktur über ein Virtual Private Network (VPN)